Michael_Wnuk: Bewertungen für den Inserenten

Bewertungen für den Inserenten "Michael_Wnuk"

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12 Tage auf der Marlin
  • Törn im November 2018, Seegebiet/Strecke: Kap Verden

Nicht zum ersten Mal war ich auf der Marlin: bereits im Februar 2017 war ich mit ihr auf der Ostsee unterwegs. Nun buchte ich das Skippertraining bei Eigner & Skipper Micha auf den Kap Verden. Die Marlin ist eine wirklich beeindruckende Yacht und schon von weitem zu erkennen mit ihrem knallroten Rumpf. 19 Meter lang und gerade mal sechs Kojen in drei Kabinen. Das ergibt enorm viel Platz für die ganze Crew und man tritt sich nicht ständig auf den Füßen rum. Der Salon ist extrem geräumig und strahlt viel Gemütlichkeit aus. Es ist alles Erdenkliche für den Komfort und die Sicherheit an Bord. Auf der Marlin kann man völlig autark längere Zeit segeln oder Ankern: leiser Stromgenerator, Wassermacher, Warmwasserheizung und –bereitung, Solarpaneele, Windgenerator, Dusche, moderne Toiletten, sehr gut ausgestattete und geräumige Pantry. Die Landversorgung wird nur zum Diesel tanken (selten) und zum verproviantieren gebraucht. Dafür steht dann das geräumige Dinghi mit wahlweise einem starken oder einem leichten Außenborder zur Verfügung. Auch die Navigationsausrüstung inkl. E-Mailverkehr für alle Crewmitglieder über Satellit ist außergewöhnlich.
Die beste Yacht ist aber nur ein Teil des Gelingens. Man merkt Skipper und Eigner Micha an, dass er schon zig-tausend Seemeilen zurückgelegt hat. Er weiß genau was er tut und auf was es ankommt und er geht kein unnötiges Risiko ein. Wir wurden sehr ausführlich in die Marlin und ihre Besonderheiten eingeführt und haben sie von oben bis unten bis in den letzten Winkel kennen gelernt. Alles ist 1a gepflegt und gewartet. Wir haben die Grand Dame genau mit dem Maß an Anleitung alleine gesegelt, wie nötig war. Und es hat mir richtig Spaß gemacht, sie bei 5-6 bft zu segeln. Hoch an den Wind ran, genau den richtigen Winkel finden und sanft legt sie sich auf die Backe und schneidet durch die Wellen. Was ein Glücksgefühl! Auf diesem Törn habe ich sehr viel dazu gelernt. Über die Marlin, das Segeln und auch über mich.
Unsere Gaumen wurden auch reichlich verwöhnt. Micha kocht gerne und richtig gut. Zwischendurch hat er den Fischern einfach mal den fangfrischen Fisch direkt vom Boot abgekauft und lecker zubereitet.
Ein Törn auf der Marlin ist außergewöhnlich und jeden Cent wert. Ein tolles Erlebnis weit über dem üblichen Standard. Vielen Dank für die tolle Erfahrung und wir sehen uns wieder.

Bewertung abgegeben am 11.03.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Super Schiff, viel Erfahrung - schwierige Kommunikation
  • Törn im Dezember 2018, Seegebiet/Strecke: Trans-Atlantik

Ich bin mit Michael und der Marlin über Weihnachten und Silvester 2018/2019 von den Kapverden in die Karibik über den Atlantik gesegelt. Ich habe mir bewusst Zeit mit dieser Bewertung gelassen, damit die Emotionen etwas abklingen und ich etwas nüchterner beschreiben kann, wie die Überfahrt aus meiner Sicht gelaufen ist.

Vorweg: die Marlin ist ein extrem komfortables, geräumiges und vor allem sicheres Schiff und Michael ist ein sehr erfahrener und kompetenter Segler, der sein Schiff in- und auswendig kennt. Zu keinem Zeitpunkt war daran zu zweifeln, was man für eine solchen Törn mit zum Teil unerfahrenen Crew gar nicht hoch genug bewerten kann.

Trotzdem blicke ich mit sehr gemischten Gefühlen auf diese Erfahrung zurück, was vor allem am Umgang miteinander an Bord liegt und an Michaels Ton. Er spricht in de ersten Tagen sogar selber an, dass er “launisch” sei und “morgens schlechte Laune habe”, sich “sein Sozialverhalten aber schon extrem gebessert habe” … wie rau der Ton an Bord dann aber ist, sowohl während der Manöver als auch in den meisten anderen Situationen, wie unberechenbar und willkürlich die Kommunikation, wie wenig wohlwollend miteinander der Umgang und wie bedrückend die zunehmende Schweigsamkeit aller Crewmitglieder - das hat mich dann doch überrascht und die Überfahrt für mich leider ziemlich nachhaltig getrübt. Auch wenn Michael immer wieder betont, dass er Konflikte gern sofort besprechen will … es ist aufgrund der oft angespannten Stimmung nicht immer möglich, Feedback zu geben. Und auch wenn Michael sich manchmal entschuldigt - die grundsätzliche Unsicherheit, wie die Reaktion in der jeweiligen Situation wohl ausfallen mag hat mich z.B. oft ganz davon abgehalten, Fragen zu stellen sowie bei mir eine generelle Angst vor Fehlern und eher ein ausweichendes Verhalten nach sich gezogen.

So bleibt leider das Gefühl, dass Chartergäste nicht grundsätzlich willkommen sondern ein Störfaktor im eher privaten Raum sind - was für alle Beteiligten, inkl. Skipper! - schade ist, da so viel Leichtigkeit verloren geht. Die Überfahrt, die ein emotionales und verbindendes Erlebnis sein könnte, wird auf eine bezahlte Transaktion reduziert. Ich bereue es nicht, mir die Marlin für den Transatlantik-Törn ausgesucht zu haben und habe immer damit gerechnet, dass es bei einem langen Törn durchaus Herausforderungen im Zwischenmenschlichen geben kann. Lustigerweise habe ich aber nicht damit gerechnet, dass diese Spannungen vom Skipper ausgehen. Bei mehreren Tausend Euro an Chartergebühr und einer gewissen Abhängigkeit vom Skipper in mehreren Wochen auf See hätte ich mir mehr gegenseitige Rücksichtnahme und eine wohlwollendere Kommunikation miteinander gewünscht.

Bewertung abgegeben am 08.03.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Liebe Lena. Vielen Dank für Deine direkte positive und emotionale Bewertung dieses Törns. Wer sich auf einen Transatlaniktörn mit einer Gruppe von fünf fremden Personen einlässt, sollte sich darüber bewusst sein, dass man zumindest für die Zeit der reinen Überquerung, in unserem Fall etwa von 14 Tagen, auf einem Platz eines kleinen Apartments, quasi eingesperrt ist. Man kann diesen Raum für diese Zeit nicht verlassen und das ganze Haus wackelt. Du selber hast auch einen Teil Deiner Empfindungen ja im Blog https://www.sy-marlin.de/?m=20181229 festgehalten. 14 Tage auf engem Raum, als einzige Frau mit vier erwachsenen Männern an Bord. Das ist auf jeden Fall eine Challenge, die für Dich nicht einfach war. Ich hätte mir gewünscht, Du hättest die Probleme direkt an Bord angesprochen, anstatt Dich abzukapseln und später im Internet darüber zu schreiben, dann hätten wir eine Lösung finden können. Kommunikation muss von beiden Seiten stattfinden. Ich finde das ungerecht. Unsere Skipper, nicht nur ich, haben grade bei einer Atlantiküberquerung buchstäblich einen Vollzeitjob. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Keiner von uns kann die ganze Zeit gutgelaunt, hochmotiviert und ausgeglichen den Mitseglern die Wünsche von den Augen ablesen. Auch wir brauchen zwischendurch kleine Pausen und sei es eine ungestörte, morgenmuffelige Tasse Kaffee nach der Nachtwache im Cockpit, um wach zu werden. Wir sind eine Segelyacht und kein Kreuzfahrtschiff mit vielen Angestellten, die rund um die Uhr für das Wohlbefinden ihrer Gäste sorgen können. Auch Skipper sind Menschen. Für mich als Skipper ist das Wichtigste die Sicherheit an Bord. In den letzten vier Jahren habe ich ca. 250 Gäste erfolgreich und sicher mit der See und insbesondere dem Atlantik vertraut gemacht. Ich bin stolz darauf, dass während der, für mich von zehn Atlantiküberquerungen schnellsten und problemlosten, die alle Mitseglern (ausser Dir :-) genossen haben, ansonsten keinerlei Unfälle und keine Schäden entstanden sind. Ja, ich bin bei Segelmanövern strickt, mein Stimme ist klar und deutlich. Besonders, wenn es um Eure Sicherheit geht. Bevor ich riskiere, dass jemand Verbrennungen durch die unsachgemäße Bedienung von Winschen bekommt, oder wegen eines unbedachten Manövers über Bord geht, wird meine Stimme sicher auch mal laut und harsch. Das ist aber nie persönlich gemeint, sondern der Situation geschuldet. Auf diesen Umstand weise ich insbesondere die Nichtsegler vor dem Törn hin. Trotzdem werde mir Deine Bewertung zu Herzen nehmen und weiterhin an mir arbeiten, um allen meinen Gästen das Gefühl der Sicherheit und der Wertschätzung zu geben.

Stellungnahme abgegeben am 14.03.2019

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Ostsee-Zauber
  • Törn im August 2017, Seegebiet/Strecke: Stockholm - St. Petersburg

Die „Marlin“ ist ein grundsolides und dabei durchaus sportlich zu segelndes Schiff, das auch Binnengewässer-Ratten sofort ein Gefühl großer Sicherheit vermittelt. Die Konstruktion mit Deckshaus, das Rundumsicht im geschützten Rahmen bietet, ist angenehm, ebenso wie das große Wohnzimmer unter Deck mit der prima ausgestatteten Küche. Hobby-Köche können sich hier ziemlich weit gehen lassen. Die Unabhängigkeit des Schiffes mit eigener Wasseraufbereitungsanlage, Heizung und Generator ist ein schöner Luxus, den man auch genießt, Ostwenn der Törn nicht so lange geht. Das Schiff ist eignergeführt in einem hervorragenden Zustand, alles funktioniert, die Sicherheitsausstattung ist kompromißlos perfekt, es gibt auch „Spielgeräte“ wie stand-up-Paddelboards für ruhigere Stunden. Michael hält das alles selbst in Schuß und läßt sich keine Unregelmäßigkeit durchgehen.
Wir hatten das Vergnügen, mit beiden Skippern unterwegs zu sein, die das Schiff regelmäßig fahren. Michaels Erfahrung als Segler ist einfach immens, und er hat Freude daran, sein Wissen an seine Crew-Mitglieder weiter zu geben, ohne sich damit aufzudrängen. Für Menschen wie mich, die nicht über seglerische Mega-Erfahrung verfügen, ist das wie ein Hauptgewinn. Es betrifft das Segeln an sich und die Seemannschaft ebenso wie Schiffstechnik und Navigation. Was man gezeigt bekommt, kann man dann selbständig übernehmen, denn Michael hat auch entspanntes Zutrauen zu seiner Mannschaft und läßt sie machen. In der freien Zeit, die er dadurch gewinnt, schreibt er seinen Blog und noch viel besser: stellt sich in seine Küche und zaubert etwas Leckeres. Das beginnt beim Spargel-Tomaten-Frühstücks-Omelett und endet beim gemütlichen Abendessen. Auch Nicht-Liebhaber können den Zauber der asiatischen Küche mit ihm schätzen lernen! Und der Spaß des Segeltages ist nach dem Anleger-Bier nicht zu Ende.
Mit Jan Hupasch als Co-Skipper hat er eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Trotz seiner jungen Jahre ist er ein Super-Segler, frei von jugendlichem Leichtsinn auf See, kennt das Schiff durch und durch und ist einfach ein angenehmer, immer gut gelaunter Zeitgenosse.
Michael und Jan! Vielen Dank für einen super Törn!
Axel V.

Bewertung abgegeben am 06.12.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Mit Marlin vor Cuba
  • Törn im März 2018, Seegebiet/Strecke: Cuba

Cuba Familienurlaub. Barfuß in der Karibik. Die „Kinder“ fahren nochmal mit in Urlaub. Kinder stimmt ja nicht mehr: Leon ist schon 22 und Henry auch schon 19. In dem Alter ist Urlaub mit den Eltern ja extrem uncool. Es sei denn, das Reiseziel stimmt.... Und dann noch segeln in der Karibik zu den vorgelagerten Inseln, den Cayos. Wie toll ist das denn. Einmal fragen hat gereicht und beide sind sofort hellauf begeistert. Und was das für ein toller Urlaub war. Mit Skipper segeln kann ja schon mal kritisch sein und andere an Bord muss auch nicht unbedingt klappen. Die jungen Männer machen mit den Älteren Urlaub und sind dann auch noch auf engem Raum unterwegs. Mal schnell austeigen geht dann ja nicht. Diese Bedenken sind aber auf der Marlin völlig unbegründet. Skipper Micha macht kurze und knappe Briefings und bindet die Junges gleich mit ein. Jeder hat dann so seine Aufgaben. Daraus wird im Verlauf auch eine enge Bindung, die unseren Jungs und auch Micha gut tun. Nicht nur an Bord, sondern auch auf den Partys an Land, wo zu cubanischen Klängen lässig mit den Hintern gewackelt wird. Bei den Cubanern sieht das ja auch gleich extrem elegant aus.


An Bord gibt es immer viel zu tun, aber am Strand liegen und im flachen warmen Wasser Seesterne gucken oder mit Kokosnüssen werfen ist auch drin. Den Törn Rhythmus geben wir, die Crew 42, vor. Micha macht da keinen Stress. Er ist da, wenn was zu tun ist oder zieht sich zurück und macht irgendwas. Was das war und was er so alles gemacht hat haben wir erst hinterher im Blog gelesen. Das war schon eine Menge von der wir so gar nichts mitbekommen haben. Er hat uns da in Ruhe unseren entspannten Urlaub leben lassen. Auch cool. Geholfen haben wir dennoch immer gerne, wenn er unsere Hilfe brauchte. Nach ein wenig Einweisung klappte das Segeln immer besser und wenn es erst gegen Mittag losgeht ist das auch nicht schlimm, ist ja Urlaub und irgendwie sehen wir das alle so. Aber das war ja bei weitem nicht das Tollste. Entschuldigung liebe Marlin, ist nicht bös gemeint. Du bist ein super tolles Schiff mit viel Platz und flott am Wind, absolut sicher und schneidig, mit bequemen Kojen …. Ein Boot zum verlieben, was man nie mehr verlassen möchte. Wir können Micha da schon gut verstehen.


Das Tollste waren die Ziele, die er uns gezeigt hat: türkisfarbenes warmes Wasser, in dem das Schwimmen im Sonnenauf- oder untergang ein Traum war, schnorcheln und entdecken der Unterwasserwelt, feinster weißer Sandstrand, den man ohne Sonnenbrille kaum ansehen kann. Cuba Lifestyle am Leuchtturm, auf Expedition mit den Insel-Rangern auf der Suche nach Krokodilen und Affen oder beim Sundowner, der sanft geschaukelt und nicht gerührt an der Süllkante am besten schmeckt. Die Trinkkokosnüsse, die man mit wenig Rum verfeinert und die dann nach viel mehr schmecken, waren immer ein Highlight.


In den bescheidenen Supermärkten mit den leeren Regalen und der ungewohnt mageren Auswahl sieht man die andere Seite von Cuba. Konsum wie in den westlichen Ländern gibt es hier nicht. Alles wird gebraucht und auch die alte ausgemusterte Bordbatterie findet schnell einen neuen Abnehmer und wird noch ein langes Leben fristen. Gefehlt hat trotz der „Armut“ nie etwas. Armut ist ja auch relativ: wenig Konsumgüter aber viel Zeit für sich und andere. Entspannte Lebensart ohne Hektik – Cuba ist reich daran – weniger ist mehr lernt man hier. Und der fangfrischer Fisch vom Kutter frei Boot gegen Rum getauscht ist Gaumenkitzel vom Feinsten. Und wer noch keine Langusten a`la Micha gekostet hat, hat noch keinen Langusten gegessen. Küchenarbeit wurde geteilt, jeder durfte mal kochen, aber besonders gut waren die Künste des Skippers. Unvergessen bleiben die hübschen Conches, die mühsam gesucht und ertaucht werden müssen, um dann nach harter Arbeit beim Öffnen 24h später in Zitronen-Sud mariniert, im Salat unglaublich zart schmecken.



Tage, die wie im Flug, viel zu schnell vergehen. Kaum ist man da, geht´s schon wieder zurück. 2 Wochen sind definitiv zu kurz , um den Lebensrhythmus an Bord einzuatmen und runter zukommen. Ein guter Anfang, aber definitiv zu kurz. Ich persönlich freue mich auf die Atlantikpassage im Winter Ost/West nach Brasilien. Sofern mich der Skipper mitnimmt. Es kommen ja auch nur handverlesene Gäste an Bord. Ist auch gut so. Passt halt nicht immer jeder zu jedem und vorher wissen kann man das auch nicht. Hier hatte alles gepasst. Die Junges schwärmen immer noch und wir sind im allgemeinen Arbeitsalltag im Rückblick noch immer beseelt von einem tollen Urlaub mit maximalem Entspannungs- und Erlebnisfaktor, der noch lange nachhallt. Und wenn wir Sehnsucht haben, helfen die Blogeinträge und Bilder weiter.



Danke Micha für einen tollen Urlaub

Bewertung abgegeben am 19.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Dieser Törn war aussergewöhnlich harmonisch und seglerisch anspruchsvoll. Mir war es eine Lehre, dass der Törnverlauf und die Zufriedenheit der Mitsegler nicht ausschliesslich durch den Skipper bestimmt wird, sondern vom ersten Tag an durch die Crew in die richtige Bahn gelenkt wird. Ich freue mich das der Verfasser der Bewertung nächsten Monat nun mit mir und von mir ausgesuchter Crew über den Atlantik segeln wird. Für uns wird es die 50igste Crew mit der MARLIN sein und meine neunte Atlantiküberquerung. Für meine Mitsegler die erste. Danke für diese tolle Bewertung. Micha

Stellungnahme abgegeben am 22.11.2018

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Im Rausch der Sinne
  • Törn im November 2018, Seegebiet/Strecke: Atlantik

Schon vor Jahren auf Facebook liefen Michael und ich uns des öfteren virtuell über den Weg. Das er nun nicht mehr mit seiner Nathalie, sondern mit Gästen um die Welt schippert, erstaunte mich um so mehr und so ergriff ich die Chance und schrieb ihn auf handgegenkoje.de an. Schnell war der Kontakt wieder hergestellt und wir uns einig und ich durfte auf der sagenumwobenen MARLIN von den Kanaren auf die Kapverden mitsegeln. Die MARLIN ist ein wirklich schönes Schiff, sehr geräumig und heimelig eingerichtet, man fühlt sich sofort zu Hause. Auch braucht man auf Komfort nicht im geringsten zu verzichten, ein Wassermacher, ein Generator, die Solarpanele und auch der Windgernerator, sorgen für Luxus den man auf keinem normalen Charterboot findet, vom Raumangebot mal ganz zu schweigen. Mit Weltumsegler Michael zu segeln ist ein ganz besonderes Erlebnis, denn sein Erfahrungsschatz ist grenzenlos und seine Berichte aus vergangenen Tagen super spannend anzuhören, als wäre man dabei gewesen. Auch die Ruhe die er ausstrahlt ist bewunderswert, denn als Gast weiß man ja sehr oft nicht wie etwas gehändelt wird, alles ist anders und neu. Und dennoch erklärt er unermüdlich und dennoch freundlich, was als nächstes ansteht und nimmt auch gelassen hin, wenn etwas mal nicht ganz so klappt. Sehr angenehm erwähnen muss ich auch, das es während der Segelzeit keinen Alkohol gab, nur ein kleines Glas Wein zum Bergfest, was aber den Kochküsten des Skippers dennoch keinen Abbruch getan hat. Für mich war es eine rauschende Überfahrt, ein wunderbares Erlebnis. Danke an die MARLIN und Michael, ich habe mich sehr wohl und sicher gefühlt! Auf hoffentlich ganz bald, Iris

Bewertung abgegeben am 12.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Segeln mit Marlin und Micha: jederzeit wieder!!
  • Törn im März 2017, Seegebiet/Strecke: Dänemark

Micha und die Marlin habe ich durch Zufall gefunden. Aber wie das Leben so spielt fällt einem manchmal eben genau das zu, was man in diesem Moment braucht. So war das auch mit diesem wunderhübschen roten Boot und ihrem Skipper. Nach Jahren endlich wieder vor Anker schlafen, das weite Meer sehen und die unvergleichliche Atmosphäre genießen, gemeinsam auf einem Boot zu sein. Micha macht es einem da leicht: als relaxter Gastgeber und super Koch hat er uns vom ersten Moment an willkommen geheißen in seinem Zuhause.

Das Segeln mit diesem Schiff ist ein Traum: hart am Wind düst sie ruhig dahin, das 100m2 Groß präsentiert sich vor einem hübsch in der Sonne; vor Anker liegen, mit dem Stand Up Bord die Bucht erkunden, oder mit dem Dingi herumdüsen. Micha hat uns von Anfang an machen lassen und mit seiner ruhigen Art angeleitet - wenn zu viele Fragen kamen, auch mal liebevoll ignoriert.

Dieses Schiff ist Luxus pur! Es gibt alles an Bord was Welterkunder sich nur wünschen könnten: vom eigenen Watermaker bis zu Generator und genügend Batterien, die einen - ohne auf Komfort verzichten zu müssen – total autark machen. Es ist ohne Frage das am besten ausgestattete Boot auf dem ich jemals war.

Ich war jetzt zweimal mit Marlin unterwegs und hoffe dass ich sie noch oft wiedersehen werde.

Alles Liebe, Nicole

Bewertung abgegeben am 09.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Der Wind ist das Ziel
  • Törn im Oktober 2018, Seegebiet/Strecke: Faro - Marokko - Kanaren (La Palma)

Die Marlin und ihr Skipper und Eigner Michael sind ein durch und durch kompetentes Team, welches einen sicher und mit viel Spaß, aber auch den zum Blauwasser segeln dazugehörigen Problemen und Herausforderungen, über die Weltmeere bringen kann. Wer auf Langfahrt gehen will muss mehr können als segeln. Das kann man mit Michael auf der Marlin lernen und erfahren.
Die Marlin ist perfekt ausgestattet, bietet rechlich Platz, Komfort (Generator, Wassermacher, Waschmaschiene, voll ausgestattete Pantry, 2 WC, Dusche...etc.) und was besonders wichtig ist, ein Sicherheitspaket was seines Gleichen sucht. Auch für aktive Freizeitbeschäftigung ist gesorgt. Neben den obligatorischen Flossen und Schnorcheln, stehen ein SUP, zwei Räder oder das Dingi mit wahlweise großem oder kleinem Außenborder für Land- und Buchtenerkundungen zur Verfügung.
Michael ist Segler mit Leib und Seele und kann mit großen Wissen, Erfahrung und Können, das er gerne teilt und vermittelt, aufwarten.
Wer das Leben an Bord einer Yacht auf Langfahrt erleben und lernen will, ist bei ihm in guten Händen.
Leider hatten wir Pech mit dem Wetter. Kein Wind und wenn dann meist aus der falschen Richtung, was an einem tropischen Sturm lag, der alle üblichen Wetterverhältnisse zu dieser Jahreszeit auf den Kopf stellte. Dadurch kamen recht viele Motorstunden zusammen, die sich natürlich am Ende in entsprechenden Dieselkosten niederschlugen. Aber man bewegt hier ja auch ein 18 Meter Aluschiff mit ca 30 Tonnen durchs Wasser. Sämtliche Entscheidungen haben wir täglich gemeinsam mit Michael getroffen und somit das Beste aus unserem Törn machen können. Casablanca stand nicht auf dem Programm, haben wir aber somit zum Glück besuchen können. Auf Langfahrt sein heißt eben auch spontan und flexibel sein. Trotzdem sind wir zum geplanten Zeitpunkt dann aber auf La Palma angekommen und waren um einige seglerische, technische und zwischenmenschliche Erfahrungen reicher. Die Crew muss stimmen und da ist es gut das der Skipper seine Crew mit Bedacht auswählt. Bei uns passte es und wir hatten alle eine gute Zeit an Bord.

Bewertung abgegeben am 06.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Ruhiger und kompetenter Jungskipper
  • Törn im Dezember 2017, Seegebiet/Strecke: Atlantik (La Coruna - Gran Canaria - Karibik)

Als der Eigner/Skipper Michael Wnuk der Marlin (https://www.marlin-expeditions.com) mir eröffnete, dass nicht er sondern sein Jungskipper Jan Hupasch die Atlantiktour durchführen würde, war ich schon etwas überrascht. Aber nach einem kurzen Skype-Anruf war ich mir ziemlich sicher, dass er dies packen könnte und würde.

Und mein Bauchgefühl hatte mich nicht getäuscht: Jan ist ein sehr sympathischer, unaufgeregter, engagierter und umsichtiger Skipper, der uns (insgesamt vier verschiedene Crews) sicher über rund 5'000 Seemeilen gebracht hat. Mit seiner ruhigen Art hat er immer für einen guten Ausgleich und eine entspannte Stimmung an Bord gesorgt. Selbst als ein Crewmitglied einmal mitten in der Nacht bei 30 Kn Wind eine Patenthalse hinlegte, reagierte er ruhig und überlegt. Er war immer mit einem Ohr oder Auge dabei - Tag und Nacht - und war sofort zur Stelle, wenn ihm eine Situation nicht ganz geheuer schien. Zu jeder Zeit war sich Jan der Verantwortung über Crew und Boot -einer 60' Aluyacht- bewusst. Gerne liess er sich von seinen erfahrenen Mitseglern bei kritischeren Passagen eine Zweit- und Drittmeinung geben, bevor er sich im Sinne der Gemeinschaft zu einem Schritt entschied. Als erfahrener Süsswassersegler habe ich mich immer sehr sicher gefühlt und von ihm viel über die Salzwassersegelei gelernt. Ich würde sofort und gerne wieder mit Jan segeln.

Bewertung abgegeben am 03.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Klasse Schiff und kompetente Skipper
  • Törn im Januar 2018, Seegebiet/Strecke: Kleine Antillen, ABCs

Von St Lucia sind wir innerhalb von 4 Wochen bis zu den ABCs gesegelt. Zu Beginn gab es eine ausführliche Sicherheitseinweisung wo kein Punkt und keine Frage offen blieb. Der Törn war so organisiert, dass prinzipiell nur der Abfahrts- und Zielhafen fix sind und dazwischen auch wünsche der Gäste aufgenommen werden konnten. Wenn es natürlich knapp wurde hat der Skipper den nötigen Ansporn geliefert doch etwas früher die Segel zu setzen.
Die Küche der Marlin ist ausgezeichnet ausgerüstet, Kochen kann wer möchte. Skipper Michael ist selbst auch leidenschaftlicher Koch ob Fisch, Fleisch oder Vegetarisches. Wer etwas Glück hat fängt zudem sein eigenes Abendessen selbst.
Der Kenntnisstand vom Segeln spielt je nach Seegebiet keine große Rolle. Der Skipper nimmt sich die Zeit Wissen zu vermitteln und Erfahrungen weiterzugeben. Wer sich etwas genauer mit der Marlin beschäftigt, merkt, dass hier die Sicherheit im Vergleich zu anderen Yachten einen durchaus höheren Stellenwert hat.
Abschließend wars eine wunderbarer Urlaub mit großem individuellen Charakter. Ich komme gerne wieder.

Bewertung abgegeben am 01.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Seglerisch sehr gut, Skipper sehr egoistisch
  • Törn im Februar 2018, Seegebiet/Strecke: Cuba

Wir sind in Cuba mit der Marlin mitgesegelt.
Erst mal das positive: seglerisch haben wir alle sehr viel gelernt, das war super.
Der Skipper hat aber vor allem seine Bedürfnisse abgedeckt.
Wann er in welchem Hafen sein will, wann er seine Familie wiedersehen will. Wir mussten einfach machen, was uns aufgetragen wurde. Es wurde dann statt 1 Nachttörn, plötzlich 3.
DerSkipper hat, während Frauen an Deck waren, von der Reling gepinkelt. Boot haben wir ziemlich schmutzig übernommen, durften es aber am Ende des 10-tägigen Törns ausgiebig putzen!
Cuba ist ja eher ein Billigland, wir haben zu fünft für 10 Tage über €1500 bezahlt nur für Essen (selbst gekocht!) und Getränke, wobei viele der alkoholischen Getränke plötzlich nicht mehr auffindbar waren. Also vom Skipper selber getrunken wurden.
Wenn die anderen Mitsegler nicht so nett gewesen wären, hätte mir dieser Urlaub nicht sehr gefallen!

Bewertung abgegeben am 16.10.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Unser Ziel ist es, all unseren Gästen einen schönen und spannenden Törn in seglerischer, kulinarischer und menschlicher Hinsicht zu bieten. Dass dies nicht immer gelingt, hängt leider auch von den äusseren Faktoren ab. Von der Bordkasse werden auf unseren Törns, wie allgemein üblich, Essen für alle Gäste plus Skipper, Hafengebühren und Diesel für Motor und Stromerzeugung bezahlt. Die Kasse hierfür verwaltet die Crew, nicht der Skipper. Leider ist Cuba kein Billigreiseland, die Menschen sind dort zwar arm, aber Lebensmittel nach europäischem Standard gibt es nur in besonderen Geschäften zu kaufen. Die Preise sind größtenteils höher, als in Deutschland. Auf den Wind haben wir ebenfalls keinen Einfluss, jeder Törn hat einen Start- und einen Zielhafen und eine festgelegte Törnlänge, die nicht von uns geändert wird. Natürlich kann es durch Windstille, schweres Wetter oder Probleme mit Behörden zu Verzögerungen kommen, die Kompromisse erfordern. Dazu gehören Nachtfahrten und erhöhter Dieselverbrauch. Wir segeln auch am liebsten bei Windstärke 5 mit Sonnenschein, haben aber leider bisher kein zuverlässiges Buchungssystem für diese Wünsche finden können.;-) Geputzt wird nach jedem Törn von der jeweiligen Crew, wer nicht putzen möchte, zahlt für die Endreinigung, das ist keine Schikane, sondern Teil des Vertrages. Wer den Zustand des Bootes bei Übergabe zu bemängeln hat, darf dies bei uns gerne sofort tun, und nicht nicht in einer Kritik viele Monate später. Familienbesuche legen wir übrigens bewusst in die gästefreie Zeit und immer in die Schulferien. Im hier angegebenen Reisezeitraum Februar gibt es in Deutschland keine Schulferien, so dass dieser Kritik jegliche Grundlage fehlt. Die Schlussfolgerung, dass „verschwundener“ Alkohol nur vom Skipper getrunken worden sein kann, ist anmaßend und unverschämt. Auch hier wäre ein offenes Wort und vielleicht die gemeinsame Suche in den vielen Backkisten der MARLIN sinnvoller gewesen, als eine anonyme Anschuldigung in diesem Rahmen. Die Entscheidung für anzulaufende Händen versuchen wir prinzipiell gemeinsam mit der Crew zu treffen, die letzte Entscheidung jedoch obliegt dem Skipper, der durch Revierkenntnis und langjährige Erfahrung die Situation am besten einschätzen kann. Bei uns an Bord sind bis zu 5 Gäste gleichzeitig, auch da müssen manchmal Kompromisse gemacht werden, wenn ein blutiger Anfänger mit Seekrankheit und ein passionierter Segler aufeinandertreffen. Wir freuen uns über das Kompliment, dass seglerisch alles in Ordnung und sogar bereichernd war. Wie bereits oben erwähnt, über konstruktive, direkte Kritik sind wir dankbar, denn nur so können wir etwas verbessern, um allen Gästen einen schönen Aufenthalt auf unserem Schiff zu bieten.

Stellungnahme abgegeben am 01.11.2018

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