Alexander: Bewertungen für den Inserenten

Bewertungen für den Inserenten "Alexander"

Für den Inserenten wurden bisher 4 Bewertungen abgegeben. Inserenten können festlegen, ob für sie alle jemals abgegebenen Bewertungen oder nur die Bewertungen der letzten zwei Jahre angezeigt werden sollen. Für diesen Inserenten werden alle jemals abgegebenen Bewertungen angezeigt.

Meine 2. Reise / 10 Wochen an Bord - jeder Mensch hat zwei Seiten
  • Törn im August 2017, Seegebiet/Strecke: Langkawi / Äquatorüberquerung / Rodriguez / Madagaskar

Um die Zeit und meine Erlebnisse und Erkenntnisse zu schildern, muss ich etwas ausholen und ich möchte auf keinen Fall werten, jedenfalls versuche ich es, diese 2. Reise war das Gegenteil meiner 1. Reise mit Alex. So fühlte es sich für mich an.
Die GEMEOS ist jetzt kein Katamaran mehr, sondern eine optisch sehr schöne gebrauchte Monohull Yacht, welche genauso benannt wurde. Unglücklicherweise zerschellte der wunderbare Katamaran - mit dem ich meine 1. Reise 2015 mitmachte (siehe in den Bewertungen "Hier ist alles") vor Rodriguez (es gehört zu Maurizius) im Mai diesen Jahres. Alex lagerte dann dort auf dem Gelände vom Custom, in einem Gebäude das anschließend versiegelt wurde – den riesigen Berg von gerettetem Equipment ein, welches er aber innerhalb von 2 Monaten abholen musste. Deshalb war er gezwungen – auch - schnellstmöglich ein neues Schiff zu erwerben, um die eingelagerten Sachen abzuholen. Dieses Schiff die neue GEMEOS fand er nach langer Suche auf Langkawi. Das hieß also, dass die selbe Strecke über den Indi noch einmal zu Segeln war.
Ich wollte ihm helfen weil er mir Leid tat, bei der Arbeit in Rodriguez und bei der Überquerung des Indischen Ozeans, was den Grund hatte, dass eben der Versicherungsschutz gewahrt bleibt für die Yacht. Denn lt. den Versicherungsbestimmungen, darf nicht länger als 24 Stunden alleine gesegelt werden, sonst zahlt die Versicherung nicht im Schadensfall, so war die Info die ich erhielt. Es gibt noch andere Einzelheiten, die ich aber nicht nennen möchte. Ich hatte Vertrauen in die Aussagen von Alex, mit der Schilderung der Überfahrt, seiner gewählten Route, dem neuen Schiff usw.
Nach meiner Ankunft in Langkwai mussten wir aber noch 14 Tage, die nicht geplant waren, in der Marina bleiben, denn dieses neue Schiff wies einige technische Mängel auf die Alex zuerst beheben musste. Auch wurden noch Davids für das Dinghi angebaut. Dies alles war unter einer gewissen wahrnehmbaren Anspannung, die letzten Monate waren doch auch ziemlich stressig gewesen für den Skipper. Da ich ein Mensch bin, der sich eher zurück hält und anpassungsfähig ist, habe ich oft fünf gerade sein lassen. Ich kannte Alex anders, die erste Reise vor zwei Jahren war viel entspannter und sehr schön. Er wirkte auf mich sehr verändert in Situationen die unter Druck und Anspannung entstanden, dass zog sich die ganze Reise durch und verstärkte sich zunehmend gegen Ende. Immer wenn was war, war ich denn auch gleich Schuld bei Kleinigkeiten, was aber größtenteils nicht der Fall war. Ich verzieh das alles immer wieder. Wir hatten ja auch einige angenehme Zeiten mit Lachen und der Zusammenarbeit beim bergen des Equipments auf Rodriguez. Doch wie schon erwähnt, es spitzte sich zu. Manchmal war ich sehr betrübt deswegen, vielleicht wird man so Griesgrämig wenn man zulange alleine Segelt für Jahre und nur ab und zu Gesellschaft hat an Bord. Wenn man diskutieren muss - wegen Spagetti die von der Gabel rutschen oder Fussili die man aufspießen kann, wegen guter Qualität beim Einkauf die ich einfach als Anspruch habe an meine Gesundheit und nicht der ständige Griff zu den Billigprodukten. Beschichtete Töpfe die ich nicht zum Kochen verwenden wollte, da sich die Beschichtungen schon lösten usw. Die Unordnung und der Schmutz durch das ständige Arbeiten, Einbauen und Entfernen von Bordtechnik, zunehmend fühlte ich mich nicht mehr wohl. Er verbot mir sogar ziemlich barsch, einen Hund der herum lief an Land anzusprechen, weil er dass nicht mag wenn ein Hund der Crew nachläuft, usw. Ich will jetzt auch nicht alles aufzählen.
Alex sagte mir auch, dass er mit dem Katamaran 11 Tage bei bestem Wind für die Überquerung benötigte, mit der neuen Yacht sind es vielleicht 6 Tage mehr in etwa. Das war für mich ok und ich muss gestehen, ich ging ziemlich naiv in diese Aussage, letztendlich waren es dann 27 schreckliche Tage auf See von Langkawi bis Rodrigues. Das Schiff war nicht komplett durchgecheckt für diese anspruchsvolle Strecke, so tauchten unterwegs ständig neue Herausforderungen mit der Technik auf, egal ob auf oder unter Deck. Meine Segelerfahrung summiert sich auf ca. 5000 Seemeilen, mit einmal 6 Monaten am Stück, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Auch wurde ich nie ernsthaft länger Seekrank bei unglücklichen Wetterbedingungen. Doch hier ein herausfordernder Ozean mit ständigem nerven-zerrendem Schwell aus dem Süden, dort wo die brüllenden 40'er entstehen und die Wetter- und Windbedingungen schalteten mich komplett aus, was ich sehr bedauerte. Das drückte auch die allgemeine Stimmung. Nach einer Woche Segelpause und Arbeit auf Rodrigues ging es dann weiter zum Nordkap von Madagaskar. Die Überrundung dessen war ein Kampf ein Höllentrip von drei Stunden, es gab Situationen welche lebensbedrohlich waren. Nach 7 Tagen kamen wir endlich in Nossi-Be an, eine Insel an der Nordwestküste von Madagaskar. Wir trafen dort liebenswerte Freunde/Bekannte von Alex, Segler aus Deutschland und Österreich, hier begann endlich eine schöne Woche für mich und ich hatte endlich freundliche Gesellschaft. Eines Tages aber eskalierte es zwischen mir und Alex, da platzte mir endlich der Kragen. Der Grund war, ich weigerte mich vergammelte, weiß schleimige Würstchen in den Teller von Alex mit Linseneintopf zu schnibbeln, die schon seit Rodriguez im Kühlschrank dahin vegetierten. Ich sagte noch, schau die Würstchen bitte selbst an die sind schon verdorben, er arbeitete aber weiter, da befüllte ich seinen Teller eben ohne diese Würstchen. Als er das bemerkte fuhr er mich barsch an, ich solle gefälligst tun was er sagt, es sei sein Problem wenn er davon krank werde. Ich sagte ich will aber nicht das du krank wirst, ich war sauer und äußerte ziemlich aufgebracht, immer wegen Kleinigkeiten müssen wir uns Streiten. Er wusch diese schleimigen Würstchen mit Wasser ab und schnitt sie sich in den Eintopf. Nach dem Essen fragte er mich, was ich denn meinte mit Kleinigkeiten und Streiten. Ich sagte ich möchte jetzt nicht reden. Meine Lebenserfahrung ist, nicht im Streit zu diskutieren da gibt ein Wort das andere und es führt zu nichts. Erstmal Raum dazwischen lassen. Alex aber sagte ziemlich energisch, wenn ich jetzt nicht Rede, dann verlasse ich sein Schiff! Nach 5 Minuten gab ich die Antwort, ok, ich verlasse das Schiff. So ging ich eine Woche vor meinem Rückflug von Bord.
Deshalb, meine Botschaft ist, liebe Frauen die ihr erwägt bei irgendjemandem mitzusegeln, welche schon lange Jahre alleine auf See sind und bereits ein reiferes Alter besitzen, überlegt alles sehr genau, prüft Mensch und Boot. Menschen in diesem Lebensabschnitt sind geprägt, haben ihre Überzeugungen und starke Eigenheiten, es ist keine einfache Generation

Bewertung abgegeben am 17.11.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

Kontakt zum Verfasser der Bewertung aufnehmen

zum Seitenanfang

Dankeschön
  • Törn im Oktober 2016, Seegebiet/Strecke: Malaysia

Für mich war es das erste mal auf einem Katamaran alleine mit einem mir bis dato fremden Mann... Eine neue Erfahrung und ein Abenteuer für das sich mein Herz ganz spontan entschieden hat. Nach einem kurzen Mailverkehr erfolgte das erste Telefonat mit Alex und dann stand schnell fest, ich mache es.
Ich habe mich vom ersten Augenblick sicher und aufgehoben gefühlt. Es war eine ganz wunderbare Zeit für mich in der wir uns sehr intensiv kennen gelernt haben :-) was sich natürlich auf so engem Raum kaum vermeiden lässt. Ich hätte sehr gerne noch mehr über das segeln, das Leben auf dem Wasser, und Alex erfahren und gelernt.....aber....was nicht ist kann ja noch werden :-)
Alex, ich danke dir von ganzem Herzen, auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren und es durchaus explosiv war, komme ich gerne wieder. Denn.....jeder ist wie er ist, mit seiner eigenen inneren Landkarte und seinem ich.
Ich wünsche Dir weiterhin viele herzoffene Mitseglerinnen, die dich auch mal ein wenig verwöhnen, oder die eine, nach der es keine nächste mehr gibt!
Gerne möchte ich auch 2017 an Bord kommen und wünsche Dir und der Gemeos immer eine handbreit Wasser unterm Kiel.

Von Herzen
Brigitte

Bewertung abgegeben am 16.11.2016 von einem Benutzer ohne Benutzername

zum Seitenanfang

Wäre gerne länger mitgesegelt
  • Törn im November 2015, Seegebiet/Strecke: Malaysia Langkawi

Ich habe Alex durch eine Freundin per Hand gegen Koje kennengelernt!
Wir sind zusammen nach Malaysia zu Alex gereist und ich habe zwei Wochen ihn auf seiner Reise begleiten dürfen, was leider viel zu kurz war..
Alex hat mich neutral aufgenommen und gesagt,das wir uns so verhalten sollten, wie wir sind und das war richtig klasse. Ich konnte ihm voll vertrauen,da er mit allen Handgriffen so vertraut war, das er auch ohne unsere Hilfe alleine Segeln konnte . Ich konnte beim Segeln mithelfen, Alex erklärte ruhig und sachlich, wie der Ablauf an Bord ist. Unsere Wünsche wurden berücksichtigt. Ich habe mich in seiner Anwesenheit sehr wohl gefühlt und kann jedem nur empfehlen, mit ihm und seiner Gemeos, was ein sehr schöner, liebevoll eingerichteter Katamaran ist zu Segeln. Ich habe Alex als unkompliziert empfunden und mich sehr gut mit ihm unterhalten können. Ich wünsche Alex noch unvergessliche Momente auf seiner Gemeos!

Bewertung abgegeben am 29.11.2015 von einem Benutzer ohne Benutzername

zum Seitenanfang

Eine unvergessliche Zeit
  • Törn im Juni 2012, Seegebiet/Strecke: Karibik und Panamakanaldurchquerung

Ich hatte das Glück, Alexander (Alex) 7 1/2 Monate begleiten zu können. Bis dato war ich absolut segelunkundig. Ich hatte immer das Angebot, etwas zu lernen, was ich auch gerne nutzte. Am Ende der Reise konnte ich das Schiff steuern, an Moorings anlegen, einen geeigneten Ankerplatz auswählen und Anker heben und legen. Das Funkgerät bedienen, den Wetterbericht lesen, ein-und ausklarieren.
Meine Wünsche bezüglich der Reiseroute wurden in alle Planungen einbezogen und verwirklicht. Selbstverständlich abhängig von der Wetterlage.
Alex war immer darauf bedacht, in Gesprächen unsere beider Vorstellungen von Arbeitsteilung ( Vorlieben, Können, Zeit) abzustimmen. Abends oder nach dem Frühstück planten wir den Tag, auch darauf achtend, nicht in Hektik zu kommen und doch das Schiff und die Kombüse in Schuss zu halten. So ist eben jeden Tag etwas zu tun.
Selbstverständlich ergaben sich in der Zeit auch mal Situationen, wo nicht alles "Friede, Freude, Eierkuchen" war. Der gegenseitig gezollte Respekt vor der Privatsphäre des Anderen ermöglichte einen Rückzug, so dass, nachdem der Ärger verflogen war, im Gespräch die Unstimmigkeiten geklärt werden konnten. Man muss sich eben kennenlernen, die Vorstellungen des Anderen respektieren und kompromissbereit sein.
Ich kann nur sagen, dass diese Zeit, Juni 2012 bis Januar 2013 für mich im besten Sinne unvergesslich ist. Ja, ich würde jederzeit wieder mit Alex auf Tour gehen.
Als Frau kann ich nur sagen, dass man bei Alex absolut sicher ist. Er ist nie übergriffig geworden, weder mit Worten noch mit Taten! Außerdem segelt er nicht risikoreich und ich habe mich auf der ROSE, egal bei welcher Wetterlage und Seegang, immer sicher gefühlt.

Bewertung abgegeben am 09.04.2014 von einem Benutzer ohne Benutzername

zum Seitenanfang

HandGegenKoje.de  |  Nutzungsbedingungen und AGB  |  Grundsätze für Bewertungen  |  Impressum und Haftungsausschluss  |  Hinweise zum Datenschutz